Lancia_Club_Suisse

Erste Impressionen

Bei wunderschönem Wetter fand das diesjährige Frühlingstreffen des Lancia Club Suisse statt. Die Route führte die Teilnehmer von Pfyn über Stein am Rhein, Schaffhausen bis nach Hallau.

Zu den Bildern:

Bilder Frühlingstreffen 


Lancia_Kappa_LimousineRom ist bekannt für seine hohe Lancia-Dichte und wegen der vielen Politiker insbesondere auch für die vielen Thesis. Ranghohe Politiker werden mit beflaggten Thesis – die meisten verfügen über einen Standartenhalter zur Anbringung des "il tricolore" – durch die Hauptstadt chauffiert. Diesem für uns Lancisti stets attraktiven Schauspiel konnten wir auch dieses Mal beiwohnen, als wir oberhalb des Monumento Vittorio Emanuele II eine Kolonne dunkler Limousinen sichteten.

Neben drei Thesis stach uns ein anderes Auto aus dem Politiker-Korso ins Auge. Ebenfalls eine Lancia Limousine doch wesentlich seltener als der Thesis. Dabei handelte es sich um eine verlängerte Kappa Limousine.

Wie bereits vom Thema wurden auch vom Kappa eine handvoll Langversionen mit zusätzlichem Fenster zwischen Vorder- und Hintertür gebaut. Während vom Thema immerhin 24 Exemplare entstanden, waren es beim Kappa wohl deutlich weniger. Laut unbestätigten Quellen soll es nur gerade vier Autos gegeben haben. Eines wurde speziell für Fiat-Patriarch Gianni Agnelli gebaut und soll sich heute in Sammlerhand befinden, ein weisses Exemplar soll im Fuhrpark des Vatikan stehen und ein Fahrzeug soll zerstört worden sein. Demzufolge müsste es sich beim gesichteten Exemplar um die vierte Limousine handeln – sofern tatsächlich nur vier Exemplare entstanden sind. Die dunkelblaue Repräsentationslimousine (3.0 V6) ist wie übrigens auch das Agnelli-Fahrzeug mit den Felgen vom Kappa-Coupé ausgestattet und verfügt zudem über eine obligate Standartenhalterung, ein im Scheinwerfer integriertes Blaulicht sowie dichte Vorhänge im Fond. Im Gegensatz zur Agnelli-Limousine hatte der Römer Kappa ein normales Dach anstelle des Vinyldachs.

Neben den grossen Limousinen, die vor allem den Politkern vorbehalten sind, trafen wir in Rom auf unzählige Ypsilon aller Generationen sowie neue Delta und sogar ein New Thema bahnte sich den Weg durch den hektischen Stadtverkehr. Schön zu sehen, dass unsere Lieblingsmarke wenigstens in Italien eine gewisse Marktpräsenz hat.

Lancia_Flavia_Video

…vorbei am Trevi-Brunnen und der spanischen Treppe. Das neue Video, das Lancia zur Markteinführung des viersitzigen Cabriolets veröffentlicht, vermittelt trotz US-Derivat italienisches Flair.

Zum Video

 

 

 

 

aprilia-wangenAn diesem Sonntag fand die 5. Italiauto in Wangen a. A. statt.

Trotz des etwas regenlastigen Wetters hat es auch dieses Jahr wieder einige Italienische Schönheiten und Raritäten in das schöne Städchen an der Aare verschlagen.

Auch dieses Jahr hat wieder ein Lancia einen Preis beim "Concorso d'Eleganza" bekommen.

Eine feuerrote vollrestaurierte Lancia Aprilia eines ehemaligen LCS Mitglieds, die sich wunderschön auf dem farblich passenden Teppich präsentieren durfte.

Bildergalerie: Italiauto Wangen a.A.

Homepage: http://www.italiauto.ch/

Ebenfalls von Zagato und ebenfalls im Mai bei RM Auctions unter dem Hammer – aber noch seltener als die Hyena, da ein Einzelstück: Lancia Sport Prototipo Zagato.

Lancia_Zagato_Prototipo

Dieses kompromisslose Rennfahrzeug wurde von Lancia Reparto Corse 1964 mit den Fahrern Marco Crosina und Fernando Frescobaldi an der Targa Florio eingesetzt.
Das Team musste nach einem Fahrfehler, der abseits der Strecke endete, allerdings frühzeitig aufgeben. Anschliessend wurde das Fahrzeug nur noch bei einigen wenigen Wettbewerben eingesetzt, weil man sich bei Lancia dazu entschlossen hatte, mit seriennahen Flavia Sport in der Kategorie «Turismo» anzutreten, um den Verkauf dieses Modells anzukurbeln.
Der Prototyp wurde von der Lancia Rennabteilung für einige Jahre eingelagert und wäre beinah in Vergessenheit geraten. Doch 1967 wurde Claudio Maglioli, der 1965 und 1966 die italienische Meisterschaft für Lancia gewann, auf den Zagato-Renner aufmerksam. Da er immer noch bei Lancia unter Vertrag war, wurde er mit Sandro Fiorio, welcher das Lancia Rennteam leitete, schnell handelseinig und übernahm das Auto. Er sollte es bis 1991 behalten, dann verkaufte er das Fahrzeug an den heutigen Besitzer. Im Mai wird das Auto in Monaco nun erneut angeboten. Der Schätzpreis für dieses Unikat, das sich laut Auktionshaus in Bestzustand befindet, beträgt 180 000 bis 240 000 Euro.
Der Sport Prototipo Zagato unterscheidet sich grundsätzlich vom Serienmodell Flavia Sport. So verfügt er über eine 220 Kilogramm leichtere Alukarosserie, hat einen verkürzten Radstand, eine aggressiver gestylte Karosserie (Keine Stossstangen, zwei Lufthutzen sowie eine tiefere Gürtellinie) sowie mehr Leistung.
Mehr Informationen und Bilder:RM Auctions